- Geboren
- 7. Juni 1862, Bratislava · auf der Karte
- Gestorben
- 20. Mai 1947, Messelhausen
- Wirken
- Physiker, Erfinder, Hochschullehrer
Lebensdaten, Orte, Berufe und Todesursache aus Wikidata (Q57063), gemeinfrei unter CC0.
Philipp Lenard
Philipp Lenard, österreichisch-deutscher Physiker (1862–1947), Nobelpreis für Physik 1905, wurde am 7. Juni 1862 in Bratislava geboren und starb am 20. Mai 1947 in Messelhausen im Alter von 84 Jahren.
In 95 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Philipp Lenard — nach diesem Maß Rang 739 der weltweit bekanntesten Persönlichkeiten, Rang 87 im deutschsprachigen Raum, Rang 65 unter denen aus Deutschland, Rang 22 im Bereich Wissenschaft.
Philipp Eduard Anton von Lenard war ein österreichisch-ungarischer, ab 1907 deutscher Physiker. Für seine grundlegenden Arbeiten über Kathodenstrahlen und die Entwicklung der Elektronentheorie wurde ihm 1905 der Nobelpreis für Physik verliehen. Ab 1907 Direktor des Instituts für Physik und Radiologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wurde er mit dem Ersten Weltkrieg und im Kampf gegen die Revolutionierung der Physik durch Albert Einstein zum Propagandisten von Nationalismus und Antisemitismus. Ab 1924 trat er öffentlich für die Anführer des Hitlerputsches und die NSDAP ein. Mit der These: „Wissenschaft ist, wie alles was Menschen hervorbringen, rassisch, blutmäßig bedingt“, wurde er zum Wortführer einer „Deutschen Physik“.
Kurzbiografie aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0) · 18.102 Artikel-Aufrufe in 12 Monaten