Rangliste Deutschland Literatur Nachkriegszeit & Gegenwart

Porträt von Willy Brandt
Wikimedia Commons, Engelbert Reineke, CC BY-SA 3.0 de
Geboren
18. Dezember 1913, Meierstraße
Wirken
Journalist, Politiker, Autobiograf, Bundeskanzler (Deutschland)

Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q2514), gemeinfrei unter CC0.

Willy Brandt

Willy Brandt, deutscher Politiker (SPD) und Journalist, 4. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974), Friedensnobelpreisträger, wurde am 18. Dezember 1913 in Meierstraße geboren und starb am 8. Oktober 1992 in Unkel im Alter von 78 Jahren. Als Todesursache ist kolorektales Karzinom verzeichnet. Den Tod selbst führt Wikidata als natürliche Todesursache.

In 103 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Willy Brandt — nach diesem Maß Rang 538 der weltweit bekanntesten Persönlichkeiten, Rang 63 im deutschsprachigen Raum, Rang 48 unter denen aus Deutschland, Rang 10 im Bereich Literatur.

Willy Brandt war ein deutscher Politiker (SPD) und von 1969 bis 1974 der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Als Regierungschef der sozialliberalen Koalition aus SPD und FDP richtete er unter dem Motto Wandel durch Annäherung die Außenpolitik Westdeutschlands neu aus und leitete mit seiner Ostpolitik eine Zäsur im politisch konfrontativen Klima des Kalten Krieges ein. Mit den Ostverträgen schlug er einen Kurs der Entspannung und des Ausgleichs mit der Sowjetunion, der DDR, Polen und den übrigen Ostblockstaaten ein. Für diese Politik erhielt Brandt 1971 den Friedensnobelpreis.
Aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Leben

Ämter
Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974) · auf Kurt Georg Kiesinger · vor Helmut Schmidtalle 7Regierender Bürgermeister von Berlin (1957–1966) · auf Otto Suhr · vor Heinrich AlbertzBerliner Bundestagsabgeordneter (1949–1953)Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin (1951–1971)Vizekanzler (1966–1969) · auf Hans-Christoph Seebohm · vor Walter Scheelalle 10Bundesminister des Auswärtigen (1966–1969) · auf Gerhard Schröder · vor Walter Scheelalle 17Präsident des Bundesrates (1957–1958) · auf Kurt Sieveking · vor Wilhelm KaisenPräsident des Abgeordnetenhauses von Berlin (1955–1957) · auf Otto Suhr · vor Kurt Landsberg
Ausbildung
Universität Oslo
Wirkte in
Bonn · Straßburg · Brüssel · Berlin
Sprachen
Deutsch · Norwegisch · Schwedisch · Englisch
Religion
Evangelische Kirche in Deutschland

Anerkennung

Auszeichnungen
Friedensnobelpreis (1971) · Großkreuz des Sankt-Olav-Ordens (1960) · Großkreuz des Falkenordens (1968) · Großkreuz des Ordens von Oranien-Nassau (1969) · Großkreuz des Dannebrog-Ordens (1970) · Verdienstorden Pro Merito Melitensi · Person of the Year (1970) · Grand Cross of the Order of the Crownen (1971) · Orden der aufgehenden Sonne 1. Klasse (1971) · Großkreuz des Wasaordens (1972) · Großkreuz der Ehrenlegion (1973) · B’nai B’rith

Umfeld

Eltern
Martha Frahm
Verheiratet mit
Brigitte Seebacher-Brandt · Rut Brandt · Anna Carlotta Thorkildsen
Kinder
Peter Brandt · Lars Brandt · Matthias Brandt · Ninja Frahm

Tod

Gestorben
8. Oktober 1992, Unkel wer sonst 1992 starb
Todesursache
kolorektales Karzinom (11 im Bestand)
Sterbealter
78 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 82
Grabstätte
Waldfriedhof Zehlendorf

Der Vergleich läuft über die 422 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.

Bekanntheit

Sprachausgaben
103— Mitte der Epoche: 91
Auch auf
Suaheli · Quechua · Baskisch · Walisisch
In seiner Epoche
Platz 124 von 422 (Nachkriegszeit & Gegenwart)
Artikel-Aufrufe
432.468 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)

Namen

Pseudonym
Gunnar Gaasland

Verzeichnet in

Nachschlagewerke
Diccionari biogràfic del moviment obrer als Països Catalans · Große Sowjetische Enzyklopädie (1969–1978) · NDB-online

Wikidata-Eigenschaft P1343 („beschrieben in"). Die Liste sagt, wo die Person verzeichnet ist — nicht, worauf die Angaben dieser Seite beruhen.

Wie sicher ist das?

  • 1 Angabe trägt in Wikidata kein deutsches Label und steht deshalb englisch da (mit „en" gekennzeichnet) — übersetzt wird hier nichts.
  • Diese Seite zeigt, was Wikidata strukturiert führt. Was nur im Fliesstext der Wikipedia steht, steht hier nicht.

Zeitgenossen

Daten: Wikidata (CC0) und Pantheon 2.0 (CC BY) · Kurzbiografien: Wikipedia (CC BY-SA 4.0, je Person beim Artikel verlinkt) · Porträts: Wikimedia Commons — Bildnachweise · Weltkarte: Natural Earth (Public Domain) · Datenstand 2026-08-15

Eine App des Vereins mana · Datenschutz · Impressum

Diese Seite kostet den Verein rund 2 Franken im Monat — Server, Domain, Strom. Sie ist und bleibt kostenlos. Mittragen →