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Porträt von Kurt Georg Kiesinger
Wikimedia Commons, Jens Gathmann, CC BY-SA 3.0 de
Geboren
6. April 1904, Albstadt · auf der Karte
Gestorben
9. März 1988, Tübingen · wer sonst 1988 starb
Wirken
Politiker, Rechtsanwalt, Richter, Jurist

Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q2512), gemeinfrei unter CC0.

Kurt Georg Kiesinger

Kurt Georg Kiesinger, deutscher Politiker (CDU) und Jurist, 3. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland von 1966 bis 1969, wurde am 6. April 1904 in Albstadt geboren und starb am 9. März 1988 in Tübingen im Alter von 83 Jahren.

In 76 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Kurt Georg Kiesinger — nach diesem Maß Rang 179 im deutschsprachigen Raum, Rang 125 unter denen aus Deutschland, Rang 38 im Bereich Politik & Herrschaft.

Kurt Georg Kiesinger war ein deutscher Politiker (CDU) und von 1966 bis 1969 dritter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Kiesinger war Rechtsanwalt und privater juristischer Rechtslehrer (Repetitor). In der NS-Zeit war er ab 1933 NSDAP-Mitglied. Ab 1940 arbeitete er als Angestellter im Auswärtigen Amt, zuletzt als stellvertretender Leiter der Rundfunkabteilung. Nach 1945 wurde er Politiker als Mitglied der CDU. Er war von 1958 bis 1966 Ministerpräsident von Baden-Württemberg, anschließend von 1966 bis 1969 Bundeskanzler und von 1967 bis 1971 Bundesvorsitzender der CDU. Kiesinger war der erste deutsche Bundeskanzler, der mit einer Großen Koalition regierte. In seine Amtszeit fielen die Einführung der Notstandsgesetze sowie Gesetze, die zur Verjährung von NS-Kriegsverbrechen führten, und die Hauptphase der Außerparlamentarischen Opposition. Seine frühere Karriere im Staatsapparat des NS-Regimes wurde während seiner Zeit als Politiker in der Bundesrepublik wiederholt öffentlich kritisiert.
Aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Leben

Ämter
Mitglied des Deutschen Bundestages (1949–1953)alle 39Mitglied des Europäischen Parlamentsalle 9Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1966–1969) · auf Ludwig Erhard · vor Willy Brandtalle 7Präsident des Bundesrates (1962–1963) · auf Hans Ehard · vor Georg DiederichsMinisterpräsident Baden-Württembergs (1958–1966) · auf Gebhard Müller · vor Hans FilbingerCDU-Bundesvorsitzender (1967–1971)alle 5Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (1973)Vertreter der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (1950–1961)
Ausbildung
Eberhard Karls Universität Tübingen · Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin
Wirkte in
Stuttgart · Bonn · Straßburg · Brüssel
Sprachen
Deutsch
Religion
Katholizismus

Werk

Mitglied von
KStV Alamannia Tübingen · KStV Askania-Burgundia Berlin · Deutsche Parlamentarische Gesellschaft

Anerkennung

Auszeichnungen
Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1960) · Großkreuz des Falkenordens · Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg (1975) · Bayerischer Verdienstorden · Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik (1957) · Großkreuz des Isabellenordens (1964) · Großkreuz des Ordens Karls III. (1968) · Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1956) · Hermann-Hesse-Medaille der Stadt Calw (1964)

Umfeld

Verheiratet mit
Marie-Luise Kiesinger

Tod

Gestorben
9. März 1988, Tübingen wer sonst 1988 starb
Todesursache
nicht verzeichnet — zu Kurt Georg Kiesinger führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 20. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 319 der 856 Personen im Bestand. Woran sie starben
Sterbealter
83 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 82
Grabstätte
Stadtfriedhof Tübingen

Der Vergleich läuft über die 422 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.

Bekanntheit

Sprachausgaben
76— Mitte der Epoche: 91
Auch auf
Suaheli · Baskisch · Isländisch
In seiner Epoche
Platz 270 von 422 (Nachkriegszeit & Gegenwart)
Artikel-Aufrufe
178.541 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)

Verzeichnet in

Nachschlagewerke
Große Sowjetische Enzyklopädie (1969–1978)

Wikidata-Eigenschaft P1343 („beschrieben in"). Die Liste sagt, wo die Person verzeichnet ist — nicht, worauf die Angaben dieser Seite beruhen.

Wie sicher ist das?

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Zeitgenossen

Daten: Wikidata (CC0) und Pantheon 2.0 (CC BY) · Kurzbiografien: Wikipedia (CC BY-SA 4.0, je Person beim Artikel verlinkt) · Porträts: Wikimedia Commons — Bildnachweise · Weltkarte: Natural Earth (Public Domain) · Datenstand 2026-08-15

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