- Geboren
- 8. März 1879, Frankfurt am Main · auf der Karte
- Gestorben
- 28. Juli 1968, Göttingen · wer sonst 1968 starb
- Wirken
- Chemiker, Hochschullehrer, Sachbuchautor, Kernphysiker
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q57065), gemeinfrei unter CC0.
Otto Hahn
Otto Hahn, deutscher Chemiker und Nobelpreisträger, wurde am 8. März 1879 in Frankfurt am Main geboren und starb am 28. Juli 1968 in Göttingen im Alter von 89 Jahren.
In 88 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Otto Hahn — nach diesem Maß Rang 964 der weltweit bekanntesten Persönlichkeiten, Rang 107 im deutschsprachigen Raum, Rang 77 unter denen aus Deutschland, Rang 29 im Bereich Wissenschaft.
Otto Emil Hahn war ein deutscher Chemiker und ein Pionier der Radiochemie, der als „Vater der Kernchemie“ gilt. Hahn zählt zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts. Mit Fritz Straßmann und Lise Meitner entdeckte er Ende 1938 die Kernspaltung und läutete damit das Atomzeitalter ein. Für die Entdeckung der Kernspaltung des Urans und des Thoriums wurde ihm 1945 der Nobelpreis für Chemie des Jahres 1944 verliehen.
Leben
- Ausbildung
- Philipps-Universität Marburg · Ludwig-Maximilians-Universität München · Humboldt-Universität zu Berlin
- Sprachen
- Deutsch
- Religion
- Evangelische-lutherische Kirche
Werk
- Mitglied von
- Royal Society · Preußische Akademie der Wissenschaften · Akademie der Wissenschaften der DDR · Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
Anerkennung
- Auszeichnungen
- Offizier der Ehrenlegion (1959) · Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste (1952) · Ehrenbürger von Berlin · Officer of the Order of the British Empire (1957) · Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1954) · Faraday-Vorlesung und -Preis (1956) · Ernst-Reuter-Plakette (1959) · Offizierskreuz des Albrechts-Ordens (1917) · Nobelpreis für Chemie (1944) · Max-Planck-Medaille (1949) · Ehrenbürger von Frankfurt am Main (1959) · Harnack-Medaille (1954)
- Nominiert für
- Nobelpreis für Physik (1937) · Nobelpreis für Physik (1940) · Nobelpreis für Physik (1941) · Nobelpreis für Physik (1943) · Nobelpreis für Physik (1945) · Nobelpreis für Physik (1946)
Umfeld
- Verheiratet mit
- Edith Junghans
- Kinder
- Hanno Hahn
Tod
- Gestorben
- 28. Juli 1968, Göttingen wer sonst 1968 starb
- Todesursache
- nicht verzeichnet — zu Otto Hahn führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 20. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 319 der 856 Personen im Bestand. Woran sie starben
- Sterbealter
- 89 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 75
- Grabstätte
- Stadtfriedhof (Göttingen)
Der Vergleich läuft über die 353 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 88— Mitte der Epoche: 71
- Auch auf
- Suaheli · Tamil · Baskisch · Irisch
- In seiner Epoche
- Platz 148 von 353 (Zeit der Weltkriege)
- Artikel-Aufrufe
- 95.978 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Verzeichnet in
- Nachschlagewerke
- Große Sowjetische Enzyklopädie (1969–1978) · Physicists: Biographical Dictionaryen
Wikidata-Eigenschaft P1343 („beschrieben in"). Die Liste sagt, wo die Person verzeichnet ist — nicht, worauf die Angaben dieser Seite beruhen.
Wie sicher ist das?
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