- Geboren
- 9. Oktober 1852, Euskirchen · auf der Karte
- Gestorben
- 15. Juli 1919, Berlin · wer sonst 1919 starb
- Wirken
- Biochemiker, Chemiker, Hochschullehrer, organischer Chemiker
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q70554), gemeinfrei unter CC0.
Emil Fischer
Emil Fischer, deutscher Chemiker und Nobelpreisträger, wurde am 9. Oktober 1852 in Euskirchen geboren und starb am 15. Juli 1919 in Berlin im Alter von 66 Jahren. Eine Ursache ist dort nicht verzeichnet; den Tod führt Wikidata als natürliche Todesursache.
In 88 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Emil Fischer — nach diesem Maß Rang 955 der weltweit bekanntesten Persönlichkeiten, Rang 106 im deutschsprachigen Raum, Rang 76 unter denen aus Deutschland, Rang 28 im Bereich Wissenschaft.
Hermann Emil Fischer war ein deutscher Chemiker. Emil Fischer erzielte bedeutende Fortschritte in der Organischen Chemie. Indem er die Struktur verschiedener Naturstoffe aufklärte, wurde er zu einem Pionier der Biochemie. Sein wissenschaftliches Werk umfasst unter anderem die Synthese des Phenylhydrazins, welches er zur Synthese von Indol sowie zur Aufklärung der Stereochemie von Zuckermolekülen nutzte. Außerdem synthetisierte er verschiedene Stereoisomere von Zuckern. Die von ihm eingeführte Fischer-Projektion ist eine Methode zur eindeutigen Abbildung der räumlichen Struktur chiraler Zuckerverbindungen. Fischers Arbeiten trugen maßgeblich dazu bei, dass die Stereochemie als grundlegendes Konzept in die Organische Chemie Einzug hielt.
Leben
- Ausbildung
- Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn · Universität Straßburg
- Wirkte in
- München
- Sprachen
- Deutsch
Werk
- Mitglied von
- Royal Society · Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen · Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften · Königliche Physiographische Gesellschaft in Lund
Anerkennung
- Auszeichnungen
- Faraday-Vorlesung und -Preis (1907) · Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste · Nobelpreis für Chemie (1902) · Elliott-Cresson-Medaille (1913) · Helmholtz-Medaille (1909) · Cothenius-Medaille (1898) · Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst (1898) · Davy-Medaille (1890) · Ausländisches Mitglied der Royal Society (1899) · Baly Medalen (1909) · Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins (1901)
- Nominiert für
- Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1908) · Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1909) · Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1910) · Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1915) · Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1919) · Nobelpreis für Chemie (1901)
Umfeld
- Verheiratet mit
- Agnes Gerlach
- Kinder
- Hermann Otto Laurenz Fischer
- Lernte bei
- August Kekulé
- Schüler
- Oskar Piloty · Otto Diels · Adolf Windaus · Ludwig Knorr · Fritz Pregl · Otto Warburg
Tod
- Gestorben
- 15. Juli 1919, Berlin wer sonst 1919 starb
- Todesart
- natürliche Todesursache
- Sterbealter
- 66 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 68
- Grabstätte
- Friedhof Wannsee, Lindenstraße
Der Vergleich läuft über die 611 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 88— Mitte der Epoche: 76
- Auch auf
- Suaheli · Quechua · Tamil · Nepalesisch
- In seiner Epoche
- Platz 267 von 611 (Das lange 19. Jahrhundert)
- Artikel-Aufrufe
- 14.382 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Verzeichnet in
- Nachschlagewerke
- Nordisk familjebok · Enzyklopädisches Wörterbuch von Brockhaus-Efron · Brockhaus-Efron · Armenian Soviet Encyclopedia · Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage (1885–1890) · Encyclopædia Britannica (1911) · The Encyclopedia Americana · New International Encyclopedia
Wikidata-Eigenschaft P1343 („beschrieben in"). Die Liste sagt, wo die Person verzeichnet ist — nicht, worauf die Angaben dieser Seite beruhen.
Wie sicher ist das?
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