- Geboren
- 18. Mai 1876, Mannheim · auf der Karte
- Gestorben
- 20. März 1931, Berlin
- Wirken
- Journalist, Politiker, Handlungsgehilfe, Regierungschef
Lebensdaten, Orte, Berufe und Todesursache aus Wikidata (Q57158), gemeinfrei unter CC0.
Hermann Müller
Hermann Müller, deutscher Reichskanzler, wurde am 18. Mai 1876 in Mannheim geboren und starb am 20. März 1931 in Berlin im Alter von 54 Jahren.
In 52 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Hermann Müller — nach diesem Maß Rang 548 im deutschsprachigen Raum, Rang 397 unter denen aus Deutschland, Rang 52 im Bereich Literatur.
Hermann Müller war ein deutscher Politiker. Er war von 1919 bis 1928 einer der Vorsitzenden der SPD. Im Kabinett Bauer war er von 1919 bis 1920 zunächst Reichsminister des Auswärtigen, ehe er von März bis Juni 1920 kurzzeitig Reichskanzler des Deutschen Reiches wurde. Im selben Jahr übernahm Müller den Vorsitz der SPD-Reichstagsfraktion bis 1928, als er zum zweiten Mal Reichskanzler wurde. Am 27. März 1930 musste Müller zurücktreten, weil seine Fraktion sich in der Arbeitslosenversicherungsreform einem Kompromiss verweigerte, auf den sich die anderen Koalitionsparteien bereits geeinigt hatten. Bis zu seinem Rücktritt war er der letzte Reichskanzler, der sich auf eine parlamentarische Mehrheit stützte, bevor mit Heinrich Brüning die Zeit der Präsidialkabinette der Weimarer Republik begann. Müller gehörte der Republikschutzorganisation Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold an.
Kurzbiografie aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0) · 33.704 Artikel-Aufrufe in 12 Monaten