Rangliste Deutschland Politik & Herrschaft Nachkriegszeit & Gegenwart

Porträt von Richard von Weizsäcker
Wikimedia Commons, Unknown author, CC BY-SA 3.0 de
Geboren
15. April 1920, Neues Schloss · auf der Karte
Wirken
Politiker, Rechtsanwalt, Militär, Jurist

Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q2567), gemeinfrei unter CC0.

Richard von Weizsäcker

Richard von Weizsäcker, deutscher Politiker (CDU), 6. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, wurde am 15. April 1920 in Neues Schloss geboren und starb am 31. Januar 2015 in Berlin im Alter von 94 Jahren.

In 75 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Richard von Weizsäcker — nach diesem Maß Rang 183 im deutschsprachigen Raum, Rang 128 unter denen aus Deutschland, Rang 39 im Bereich Politik & Herrschaft.

Richard Karl Freiherr von Weizsäcker war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1979 bis 1981 Vizepräsident des Deutschen Bundestages und von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von West-Berlin. Von 1984 bis 1994 war er der sechste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. 1985 führte er mit seiner Ansprache zum 40. Jahrestag der Beendigung des Krieges in Europa und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft einen Paradigmenwechsel der deutschen Vergangenheitspolitik herbei, indem er den 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung würdigte. In seiner zweiten Amtszeit wurde er 1990 das erste Staatsoberhaupt des wiedervereinten Deutschlands.
Aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Leben

Ämter
Bundespräsident (1984–1994) · auf Karl Carstens · vor Roman Herzogalle 18Regierender Bürgermeister von Berlin (1981–1984) · auf Hans-Jochen VogelMitglied des Deutschen Bundestages (1969–1972)alle 39Mitglied des Abgeordnetenhauses von BerlinBerliner Bundestagsabgeordneter (1980–1981) · vor Werner DolataMitglied des Deutschen Bundestages (1976–1980)alle 39Mitglied des Deutschen Bundestages (1972–1976)alle 39Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages
Ausbildung
Georg-August-Universität Göttingen · Balliol College · University of Oxford
Wirkte in
Bonn · Berlin
Wohnorte
Basel · Kopenhagen · Oslo · Bern
Sprachen
Deutsch
Religion
Evangelische-lutherische Kirche

Werk

Mitglied von
Hitlerjugend · Club of Rome · 9. (Preußisches) Infanterie-Regiment · CDU-Bundesvorstand

Anerkennung

Auszeichnungen
Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1984) · Schärfste Klinge · Kommandeur mit Grosskreuz und Kette des Ordens der Finnischen Weissen Rose (1985) · Orden vom Quetzal · Orden „Antonio José de Irisarri“ · Großkreuz vom Orden des Niederländischen Löwen · Goldene Kamera · Deutsches Sportabzeichen · Grand Cross with Collar of the Order of the Falconen (1988) · Königlicher Seraphinenorden (1988) · Elefanten-Orden (1989) · Heinrich-Heine-Preis (1991)

Umfeld

Eltern
Ernst von Weizsäcker · Marianne von Weizsäcker
Verheiratet mit
Marianne von Weizsäcker
Kinder
Robert K. von Weizsäcker · Andreas von Weizsäcker · Beatrice von Weizsäcker · Fritz von Weizsäcker

Tod

Gestorben
31. Januar 2015, Berlin wer sonst 2015 starb
Todesursache
nicht verzeichnet — zu Richard von Weizsäcker führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 21. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 83 der 274 Personen im Bestand. Woran sie starben
Sterbealter
94 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 82
Grabstätte
Waldfriedhof Dahlem

Der Vergleich läuft über die 422 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.

Bekanntheit

Sprachausgaben
75— Mitte der Epoche: 91
Auch auf
Quechua · Baskisch · Isländisch
In seiner Epoche
Platz 272 von 422 (Nachkriegszeit & Gegenwart)
Artikel-Aufrufe
154.036 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)

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Zeitgenossen

Daten: Wikidata (CC0) und Pantheon 2.0 (CC BY) · Kurzbiografien: Wikipedia (CC BY-SA 4.0, je Person beim Artikel verlinkt) · Porträts: Wikimedia Commons — Bildnachweise · Weltkarte: Natural Earth (Public Domain) · Datenstand 2026-08-15

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