- Geboren
- November 1878, Wien · auf der Karte
- Gestorben
- 27. Oktober 1968, Cambridge
- Wirken
- Kernphysiker, Hochschullehrer, Chemiker, Physiker
Lebensdaten, Orte, Berufe und Todesursache aus Wikidata (Q56189), gemeinfrei unter CC0.
Lise Meitner
Lise Meitner, österreichische Kernphysikerin, wurde im November 1878 in Wien geboren und starb am 27. Oktober 1968 in Cambridge.
In 87 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Lise Meitner — nach diesem Maß Rang 999 der weltweit bekanntesten Persönlichkeiten, Rang 115 im deutschsprachigen Raum, Rang 20 unter denen aus Österreich, Rang 35 im Bereich Wissenschaft.
Lise Meitner war eine österreichische Kernphysikerin und Pionierin der Radiochemie. Meitner zählt zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts. 1906 wurde sie an der Universität Wien promoviert, als zweite Frau im Hauptfach Physik. 1907 begann in Berlin eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem Chemiker Otto Hahn. Ab 1912 arbeiteten Meitner und Hahn im neu gegründeten Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin-Dahlem. Sie erforschten die Radioaktivität und entdeckten radioaktive Isotope. 1926 wurde Meitner die erste Professorin für Physik in Deutschland.
Kurzbiografie aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0) · 140.651 Artikel-Aufrufe in 12 Monaten