- Geboren
- 5. Januar 1921, Konolfingen · auf der Karte
- Gestorben
- 14. Dezember 1990, Neuenburg · wer sonst 1990 starb
- Wirken
- Dramatiker, Schriftsteller, Maler, Drehbuchautor
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q23481), gemeinfrei unter CC0.
Friedrich Dürrenmatt
Friedrich Dürrenmatt, Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler, wurde am 5. Januar 1921 in Konolfingen geboren und starb am 14. Dezember 1990 in Neuenburg im Alter von 69 Jahren. Als Todesursache ist Herzinsuffizienz verzeichnet. Den Tod selbst führt Wikidata als natürliche Todesursache.
In 65 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Friedrich Dürrenmatt — nach diesem Maß Rang 297 im deutschsprachigen Raum, Rang 28 unter denen aus Schweiz, Rang 31 im Bereich Literatur.
Friedrich Reinhold Dürrenmatt war ein Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler. Sein Lebenswerk umfasst Erzählungen, Essays, Romane, Hörspiele, Theaterstücke, Gemälde, Zeichnungen und Karikaturen. Friedrich Dürrenmatt zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Dramatikern des 20. Jahrhunderts, dessen weltweit aufgeführte Werke Literatur, Theater und Film nachhaltig beeinflussen, indem sie auf einzigartige Weise Spannung, Humor und philosophische Reflexion verbinden. Bekannt wurde er vor allem mit den Kriminalromanen Der Richter und sein Henker, Der Verdacht und Das Versprechen, mit den Theaterstücken Der Besuch der alten Dame, Die Physiker und Der Meteor erlangte er Weltruhm. Er war der Initiant des Schweizerischen Literaturarchivs, dessen Gründung er zur Bedingung machte, um der Schweiz seinen Nachlass zu überlassen. Sein bildnerisches Werk wird in einer Dauerausstellung im Museum Centre Dürrenmatt Neuchâtel präsentiert.
Leben
- Ausbildung
- Universität Zürich · Universität Bern
- Sprachen
- Deutsch · Schweizerdeutsch
- Religion
- reformiert
Werk
- Hauptwerke
- Die Physiker · Der Besuch der alten Dame · Der Verdacht · Der Richter und sein Henker · Minotaurus · Die Panne · Das Versprechen · Der Doppelgängeren
- Genre
- Prosa
- Mitglied von
- Modern Language Association · Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
Anerkennung
- Auszeichnungen
- Schillerpreis der Stadt Mannheim (1958)Grosser Schillerpreis (1960)Franz-Grillparzer-Preis (1968) für Der Besuch der alten DameBuber-Rosenzweig-Medaille (1977)Weinpreis für Literatur (1981)Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur (1983)Carl-Zuckmayer-Medaille (1984)Jean-Paul-Preis (1985)Georg-Büchner-Preis (1986)Schiller-Gedächtnispreis (1986)Ernst-Robert-Curtius-Preis (1989)Ehrendoktorwürde der Universität Nizza Sophia-Antipolis (1977)
- Nominiert für
- Nobelpreis für Literatur (1961) · Nobelpreis für Literatur (1962) · Nobelpreis für Literatur (1963) · Nobelpreis für Literatur (1964) · Nobelpreis für Literatur (1965)
Umfeld
- Eltern
- Reinhold Dürrenmatt · Hulda Dürrenmatt
- Verheiratet mit
- Lotti Dürrenmatt · Charlotte Kerr
- Kinder
- Ruth Dürrenmatt · Peter Dürrenmatt · Barbara Dürrenmatt
- Geschwister
- Verena Dürrenmatt
- Lernte bei
- Richard Herbertz
Tod
- Gestorben
- 14. Dezember 1990, Neuenburg wer sonst 1990 starb
- Todesursache
- Herzinsuffizienz (46 im Bestand)
- Todesart
- natürliche Todesursache
- Sterbealter
- 69 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 82
- Grabstätte
- Dürrenmatt-Zentrum
Der Vergleich läuft über die 422 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 65— Mitte der Epoche: 91
- Auch auf
- Baskisch · Walisisch
- In seiner Epoche
- Platz 296 von 422 (Nachkriegszeit & Gegenwart)
- Artikel-Aufrufe
- 175.766 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Verzeichnet in
- Nachschlagewerke
- Große Sowjetische Enzyklopädie (1969–1978) · Armenian Soviet Encyclopedia
Wikidata-Eigenschaft P1343 („beschrieben in"). Die Liste sagt, wo die Person verzeichnet ist — nicht, worauf die Angaben dieser Seite beruhen.
Wie sicher ist das?
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