- Geboren
- 17. März 599 (julianisch), Mekka · auf der Karte
- Gestorben
- 661, Kufa · wer sonst 661 starb
- Wirken
- Staatsmann, Kadi, Faqîh, Muhadit
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q39619), gemeinfrei unter CC0.
Alī
Alī, vierter Kalif der Sunniten, erster Imam der Schiiten; Schwiegersohn Mohammeds, wurde am 17. März 599 (julianisch) in Mekka geboren und starb 661 in Kufa. Als Todesursache ist Attentat verzeichnet. Den Tod selbst führt Wikidata als Tötungsdelikt; als Täter ist Abd-al-Rahman ibn Muljam genannt.
In 126 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Alī — nach diesem Maß Rang 295 der weltweit bekanntesten Persönlichkeiten, Rang 4 unter denen aus Saudi-Arabien.
Abū l-Hasan ʿAlī ibn Abī Tālib, häufig kurz Ali genannt, war der Vetter und Schwiegersohn des Propheten Mohammed und ist eine zentrale Figur des Islam. Er war der erste männliche Anhänger Mohammeds und heiratete dessen Tochter Fatima. Nach dem Tode des Propheten im Jahre 632 war er von 656 bis 661 Kalif. Über die Frage, ob er berechtigt gewesen wäre, unmittelbar nach dem Tode Mohammeds dessen Nachfolge anzutreten, entzweiten sich die Muslime: Für die Schiiten, deren Name sich von schīʿat ʿAlī ableitet, war ʿAlī der rechtmäßige Nachfolger Mohammeds, die Sunniten dagegen meinen, dass Mohammeds Schwiegervater Abū Bakr, der auch tatsächlich die Nachfolge antrat, größeren Anspruch darauf hatte. Den Sunniten gilt ʿAlī als vierter und letzter Rechtgeleiteter Kalif, den Schiiten und den Aleviten, deren Name sich ebenfalls von ʿAlī ableitet, als erster der Zwölf Imame. Auch ʿAlīs Söhne Hasan und Husain sind zentrale Personen im schiitischen und alevitischen Islam. Bis heute genießen die Aliden hohes Ansehen in den muslimischen Gesellschaften.
Leben
- Ämter
- Rashidunen (656–661) · auf Uthman ibn Affan · vor Hasan ibn ʿAlīImam der Zwölfer-Schia (632–661) · vor Hasan ibn ʿAlī
- Sprachen
- Arabisch
- Religion
- Islam
Werk
- Hauptwerke
- Mushaf Alien
- Mitglied von
- Islamic statesen · Ahl ul-Beiit
Umfeld
- Eltern
- Abū Tālib ibn ʿAbd al-Muttalib · Fatimah bint Asad
- Verheiratet mit
- Fatima bint Mohammed · Fātima bint Hizam al-Kilabiyya · Umamah bint Zainab · Asma bint Umays
- Kinder
- Hasan ibn ʿAlī · al-Ḥusain ibn ʿAlī · Al-Abbas ibn Ali · Jafar ibn Ali · Muhammad ibn al-Hanafīya · Zainab bint Ali · Umm Kulthum bint Ali · Hilal ibn Ali · Umar ibn Alíen · Uthman ibn Alien · Muhsin ibn Ali · Abdullah ibn Ali ibn Abi Talib
- Geschwister
- Jumanah bint Abi Talib · Fakhitah bint Abi Talib · Aqeel ibn Abi Talib · Dschaʿfar ibn Abī Tālib · Talib ibn Abi Talib · Rayta bint Abi Talib · Taliq ibn Abī Ṭāliben · Asma bint Abi Taliben
Tod
- Gestorben
- 661, Kufa wer sonst 661 starb
- Todesursache
- Attentat
- Todesart
- Tötungsdelikt
- Getötet von
- Abd-al-Rahman ibn Muljam
- Grabstätte
- Imam-Ali-Moschee
Der Vergleich läuft über die 123 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 126— Mitte der Epoche: 92
- Auch auf
- Suaheli · Amharisch · Tamil · Nepalesisch
- In seiner Epoche
- Platz 27 von 123 (Mittelalter)
- Artikel-Aufrufe
- 52.069 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Namen
- Beiname
- أبو تراب
Verzeichnet in
- Nachschlagewerke
- Große Sowjetische Enzyklopädie (1926–1947) · Ottos Enzyklopädie · Brockhaus-Efron · The Nuttall Encyclopædia · Islamski enziklopeditscheski slowar · Enzyklopädisches Wörterbuch von Brockhaus-Efron · Encyclopædia Britannica (1911)
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