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Porträt von al-Ḥusain ibn ʿAlī
Wikimedia Commons, Sun'i, Public domain
Geboren
9. Januar 626, Medina · auf der Karte
Gestorben
10. Oktober 680, Kerbela
Wirken
Feldherr, Theologe, Dichter

Lebensdaten, Orte, Berufe und Todesursache aus Wikidata (Q112128), gemeinfrei unter CC0.

al-Ḥusain ibn ʿAlī

al-Ḥusain ibn ʿAlī, dritter Imam der Schiiten, wurde am 9. Januar 626 in Medina geboren und starb am 10. Oktober 680 in Kerbela im Alter von 54 Jahren.

In 88 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu al-Ḥusain ibn ʿAlī — nach diesem Maß Rang 948 der weltweit bekanntesten Persönlichkeiten, Rang 11 unter denen aus Saudi-Arabien.

#948 weltweit #11 in Saudi-Arabien
88 Wikipedia-Sprachen

Al-Husain ibn ʿAlī, kurz Hussein oder Hossein genannt, war der dritte Imam der Schiiten. Er war ein Enkelsohn des islamischen Propheten Mohammed und ging aus der Ehe von ʿAlī ibn Abī Tālib mit Mohammeds Tochter Fātima bint Muhammad hervor. Berühmt wurde er vor allem durch seinen Aufstand gegen die Umayyaden im Jahre 680, der in der Schlacht von Kerbela mit seinem Tod und dem seiner Anhänger endete. Aufgrund dieses Ereignisses hat al-Husain bei den Zwölfer-Schiiten auch den Beinamen „Herr der Märtyrer“. Die Zwölfer-Schiiten gedenken der Schlacht bei Kerbela jährlich am Aschura-Tag, dem 10. Tag des Monats Muharram, an dem zahlreiche Trauerzeremonien stattfinden, sowie am al-Arba'un-Fest, bei dem sich regelmäßig mehrere Millionen Menschen zum Imam-Husain-Schrein begeben.

Kurzbiografie aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0) · 24.558 Artikel-Aufrufe in 12 Monaten

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