- Geboren
- 21. August 1853 (julianisch), Riga · auf der Karte
- Gestorben
- 4. April 1932, Großbothen · wer sonst 1932 starb
- Wirken
- Chemiker, Esperantist, Erfinder, Hochschullehrer
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q12658), gemeinfrei unter CC0.
Wilhelm Ostwald
Wilhelm Ostwald, balten-deutscher Chemiker und Nobelpreisträger, wurde am 21. August 1853 (julianisch) in Riga geboren und starb am 4. April 1932 in Großbothen im Alter von 78 Jahren.
In 85 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Wilhelm Ostwald — nach diesem Maß Rang 127 im deutschsprachigen Raum, Rang 90 unter denen aus Deutschland, Rang 41 im Bereich Wissenschaft.
Wilhelm Friedrich Ostwald war ein deutschbaltischer Chemiker, Philosoph, Soziologe, Wissenschaftsorganisator, ‑theoretiker und ‑historiker. Er gilt als einer der Begründer der Physikalischen Chemie und lehrte an der Universität Leipzig. Sein Laboratorium und das von ihm 1898 begründete Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität machte er zu einem Zentrum der neuen Wissenschaftsdisziplin.
Leben
- Ausbildung
- Kaiserliche Universität Dorpat · 1. Staatsgymnasium Riga
- Wirkte in
- Leipzig
- Sprachen
- Esperanto · Ido · Deutsch
Werk
- Hauptwerke
- Ostwald-Verfahren · Ostwaldsches Verdünnungsgesetz · Ostwald-Reifung · Ostwaldsche Stufenregel · Energetik
- Mitglied von
- Baltische Corporation Fraternitas Rigensis Dorpat · Preußische Akademie der Wissenschaften · Sächsische Akademie der Wissenschaften · Deutsche Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie
Anerkennung
- Auszeichnungen
- Sankt-Stanislaus-Orden (1903) · Faraday-Vorlesung und -Preis (1904) · Albrechts-Orden (1906) · Nobelpreis für Chemie (1909) · Wilhelm-Exner-Medaille (1923) · Ehrendoktor der University of Aberdeen · Ehrendoktor der University of Cambridge · Ehrendoktor des Karlsruher Instituts für Technologie · Ehrendoktor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg · Ehrendoktor der University of Toronto · Ehrendoktor der University of Liverpool · Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins (1909)
- Nominiert für
- Nobelpreis für Chemie (1904) · Nobelpreis für Chemie (1905) · Nobelpreis für Chemie (1906) · Nobelpreis für Chemie (1907) · Nobelpreis für Chemie (1908) · Nobelpreis für Chemie (1909)
Umfeld
- Eltern
- Gottfried Ostwald · Elisabeth Ostwald
- Verheiratet mit
- Flora Helene* Mathilde Ostwald (von Reyher)
- Kinder
- Wolfgang Ostwald · Walter Ostwald
- Geschwister
- Eugen Ostwald
Tod
- Gestorben
- 4. April 1932, Großbothen wer sonst 1932 starb
- Todesursache
- nicht verzeichnet — zu Wilhelm Ostwald führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 20. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 319 der 856 Personen im Bestand. Woran sie starben
- Sterbealter
- 78 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 68
- Grabstätte
- Großer Friedhof Riga · Wilhelm-Ostwald-Park
Der Vergleich läuft über die 611 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 85— Mitte der Epoche: 76
- Auch auf
- Suaheli · Quechua · Tamil · Baskisch
- In seiner Epoche
- Platz 284 von 611 (Das lange 19. Jahrhundert)
- Artikel-Aufrufe
- 16.430 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Verzeichnet in
- Nachschlagewerke
- Nordisk familjebok · Große Sowjetische Enzyklopädie (1969–1978) · Armenian Soviet Encyclopedia · BEIC Digital Library · Lexikon der deutschsprachigen Literatur des Baltikums und St. Petersburgs · New Encyclopedic Dictionary · Brockhaus-Efron · Enzyklopädisches Wörterbuch von Brockhaus-Efron
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