- Geboren
- 29. September 1867, Berlin · auf der Karte
- Gestorben
- 24. Juni 1922, Berlin
- Todesursache
- Schusswunde
- Wirken
- Politiker, Ingenieur, Schriftsteller, Unternehmer
Lebensdaten, Orte, Berufe und Todesursache aus Wikidata (Q135645), gemeinfrei unter CC0.
Walther Rathenau
Walther Rathenau, deutscher Industrieller und Politiker, Aussenminister des Deutschen Reiches, wurde am 29. September 1867 in Berlin geboren und starb am 24. Juni 1922 in Berlin im Alter von 54 Jahren. Als Todesursache ist Schusswunde verzeichnet.
In 43 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Walther Rathenau — nach diesem Maß Rang 781 im deutschsprachigen Raum, Rang 570 unter denen aus Deutschland, Rang 196 im Bereich Politik & Herrschaft.
Walther Rathenau war ein deutscher Industrieller, Schriftsteller und liberaler Politiker (DDP). Während des Ersten Weltkrieges beteiligte er sich an der Organisation der Kriegswirtschaft und setzte sich für einen „Siegfrieden“ ein. Nach dem Krieg kam er schließlich zur linksliberalen DDP und wurde im Februar 1922 Reichsaußenminister. Zahlreiche publizistische Angriffe gegen ihn warfen ihm vor, dass er sich an der „Erfüllungspolitik“ beteilige: Die Zusammenarbeit mit den Siegermächten liefere Deutschland an diese aus. Rathenau wurde im Juni 1922 von Rechtsradikalen ermordet, was für die Regierung der Anlass war, ein Gesetz zum Schutz der Republik auf den Weg zu bringen.
Kurzbiografie aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0) · 107.807 Artikel-Aufrufe in 12 Monaten