- Geboren
- 9. Januar 1908, 6. Arrondissement von Paris · auf der Karte
- Gestorben
- 14. April 1986, 14. Arrondissement von Paris · wer sonst 1986 starb
- Wirken
- politischer Philosoph, Journalist, Romancier, Autobiograf
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q7197), gemeinfrei unter CC0.
Simone de Beauvoir
Simone de Beauvoir, französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin des 20. Jahrhunderts, wurde am 9. Januar 1908 in 6. Arrondissement von Paris geboren und starb am 14. April 1986 in 14. Arrondissement von Paris im Alter von 78 Jahren. Als Todesursachen sind Lungenentzündung und Lungenödem verzeichnet. Den Tod selbst führt Wikidata als natürliche Todesursache.
In 143 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Simone de Beauvoir — nach diesem Maß Rang 205 der weltweit bekanntesten Persönlichkeiten, Rang 15 unter denen aus Frankreich.
Simone Lucie Ernestine Marie Bertrand de Beauvoir, bekannt als Simone de Beauvoir [siˈmɔn də boˈvwaʁ] war eine französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin. Sie engagierte sich immer wieder politisch und verfasste zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Memoiren. De Beauvoir gilt als Vertreterin des Existentialismus. Mit ihren beiden existentialistischen Romanen L’Invitée und Le Sang des autres (1945), 1984 von Claude Chabrol als Das Blut der Anderen verfilmt, erlangte Simone de Beauvoir Anerkennung als Schriftstellerin. Der Welterfolg Das andere Geschlecht gilt als ein Meilenstein der feministischen Literatur und machte sie zu einer der bekanntesten Intellektuellen ihrer Zeit. Auch ihre Essays gelten als wichtige Beiträge zu den jeweiligen Fachgebieten. Ihr langjähriger Lebenspartner war Jean-Paul Sartre.
Leben
- Ausbildung
- Sorbonne Universität von Paris · Lycée Fénelon · Sorbonne · Institut Catholique de Paris
- Wohnorte
- Paris · Marseille · Rouen
- Sprachen
- Französisch
- Religion
- Atheismus
Werk
- Hauptwerke
- Die Mandarins von Paris · Marcelle, Chantal, Lisa … · Pyrrhus and Cineasen · Das andere Geschlecht · Sie kam und blieb · Der Lauf der Dinge
- Strömung
- Atheismus · Feminismus · Existenzialismus
- Mitglied von
- comité de lecture des éditions Gallimarden
Anerkennung
- Auszeichnungen
- Prix Goncourt (1954) für Die Mandarins von ParisJerusalem-Preis (1975)Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur (1978)Ehrendoktor der Concordia UniversityBenjamin E. Lippincott Awarden (1981) für Das andere Geschlecht
- Nominiert für
- Nobelpreis für Literatur (1961)
Umfeld
- Eltern
- Françoise de Beauvoiren
- Kinder
- Sylvie Le Bon de Beauvoir
- Geschwister
- Hélène de Beauvoir
Tod
- Gestorben
- 14. April 1986, 14. Arrondissement von Paris wer sonst 1986 starb
- Todesursachen
- Lungenentzündung (66 im Bestand), Lungenödem
- Todesart
- natürliche Todesursache
- Sterbealter
- 78 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 82
- Grabstätte
- Cimetière Montparnasse
Der Vergleich läuft über die 422 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 143— Mitte der Epoche: 91
- Auch auf
- Suaheli · Quechua · Tamil · Nepalesisch
- In seiner Epoche
- Platz 34 von 422 (Nachkriegszeit & Gegenwart)
- Artikel-Aufrufe
- 136.102 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Namen
- Pseudonym
- Le Castor
Verzeichnet in
- Nachschlagewerke
- Große Sowjetische Enzyklopädie (1969–1978) · Metzler Autorinnen Lexikon (1 ed.) · Wegbereiterinnen · PaxLeksikon
Wikidata-Eigenschaft P1343 („beschrieben in"). Die Liste sagt, wo die Person verzeichnet ist — nicht, worauf die Angaben dieser Seite beruhen.
Wie sicher ist das?
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