- Geboren
- 7. März 1904, Halle (Saale) · auf der Karte
- Gestorben
- 4. Juni 1942, Prag · wer sonst 1942 starb
- Wirken
- Täter der Schoa, Politiker, Militär, Fechter
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q60039), gemeinfrei unter CC0.
Reinhard Heydrich
Reinhard Heydrich, deutscher SS-Führer und General der Polizei, Teilnehmer der Wannseekonferenz 1942, wurde am 7. März 1904 in Halle (Saale) geboren und starb am 4. Juni 1942 in Prag im Alter von 38 Jahren. Als Todesursachen sind Schusswunde und Sepsis verzeichnet. Den Tod selbst führt Wikidata als Tötungsdelikt; als Täter sind Jan Kubiš und Jozef Gabčík genannt.
In 73 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Reinhard Heydrich — nach diesem Maß Rang 205 im deutschsprachigen Raum, Rang 146 unter denen aus Deutschland, Rang 47 im Bereich Politik & Herrschaft.
Reinhard Tristan Eugen Heydrich war ein deutscher SS-Obergruppenführer und General der Polizei. Er war während der Zeit des Nationalsozialismus vom 27. September 1939 bis zu seinem Tod Leiter des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) und ab dem 29. September 1941 als stellvertretender Reichsprotektor in Böhmen und Mähren für zahlreiche Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich. Er wurde am 31. Juli 1941 von Hermann Göring mit der „Endlösung der Judenfrage“ beauftragt und war bis zu seinem Tod einer der Hauptorganisatoren des Holocausts. In dieser Funktion leitete er am 20. Januar 1942 in Berlin die Wannseekonferenz, auf der die Vernichtung der im deutschen Machtbereich lebenden Juden besprochen und koordiniert wurde. Heydrich wurde am 27. Mai 1942 in Prag bei einem Attentat tschechoslowakischer Widerstandskämpfer schwer verletzt und starb acht Tage später. Daraufhin verübte das NS-Regime Racheakte wie die Massaker von Lidice und Ležáky.
Leben
- Ämter
- Mitglied des Reichstages des Deutschen Reichsalle 20Präsident von Interpol (1940–1942) · auf Otto Steinhäusl · vor Arthur NebeChef der Sicherheitspolizei und des SD (1939–1942)
- Ausbildung
- Technische Universität München · Hans-Dietrich-Genscher-Gymnasium
- Sprachen
- Deutsch
Werk
- Mitglied von
- Schutzstaffel der NSDAP · Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund
Anerkennung
- Auszeichnungen
- Deutscher Orden · Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP · Orden der aufgehenden Sonne 1. Klasse · Blutorden (1923) · Verwundetenabzeichen in Gold (1942) · Eisernes Kreuz · Verdienstorden vom Deutschen Adler · Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938 (1938) · Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938 (1938) · Medaille zur Erinnerung an die Heimkehr des Memellandes · Deutsches Schutzwall-Ehrenzeichen · Dienstauszeichnung der NSDAP
Umfeld
- Eltern
- Richard Bruno Heydrich · Elisabeth Krantz
- Verheiratet mit
- Lina Heydrich
- Kinder
- Heider Heydrich
- Geschwister
- Maria Heydrich · Heinz Heydrich
Tod
- Gestorben
- 4. Juni 1942, Prag wer sonst 1942 starb
- Todesursachen
- Schusswunde (52 im Bestand), Sepsis (11 im Bestand)
- Todesart
- Tötungsdelikt
- Getötet von
- Jan Kubiš, Jozef Gabčík
- Sterbealter
- 38 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 75
- Grabstätte
- Invalidenfriedhof
Der Vergleich läuft über die 353 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 73— Mitte der Epoche: 71
- Auch auf
- Jiddisch · Baskisch · Isländisch
- In seiner Epoche
- Platz 172 von 353 (Zeit der Weltkriege)
- Artikel-Aufrufe
- 438.833 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Namen
- Beiname
- The Hangman · The Butcher of Prague · The Blond Beast · Himmler's Evil Genius
Wie sicher ist das?
- Wikidata führt hier mehrere, einander widersprechende Angaben (2 Todesursachen). Sie stehen oben alle — welche gilt, entscheidet diese Seite nicht.
- Diese Seite zeigt, was Wikidata strukturiert führt. Was nur im Fliesstext der Wikipedia steht, steht hier nicht.