- Geboren
- 14. Januar 1892, Lippstadt · auf der Karte
- Gestorben
- 6. März 1984, Wiesbaden · wer sonst 1984 starb
- Wirken
- Dichter, Ubootfahrer, Widerstandskämpfer, Friedensaktivist
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q153839), gemeinfrei unter CC0.
Martin Niemöller
Martin Niemöller, deutscher Theologe, christlicher Widerstandskämpfer, wurde am 14. Januar 1892 in Lippstadt geboren und starb am 6. März 1984 in Wiesbaden im Alter von 92 Jahren.
In 51 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Martin Niemöller — nach diesem Maß Rang 554 im deutschsprachigen Raum, Rang 403 unter denen aus Deutschland, Rang 53 im Bereich Literatur.
Emil Gustav Friedrich Martin Niemöller war ein deutscher evangelischer Theologe. Er war führender Vertreter der Bekennenden Kirche sowie Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und Präsident im Ökumenischen Rat der Kirchen. Während Niemöller anfänglich dem Nationalsozialismus positiv gegenüberstand, widersetzte er sich später der staatlichen Einflussnahme auf die Selbstständigkeit der Kirche im sogenannten Kirchenkampf. Dieses Verhalten kann als „Verweigerung“ beziehungsweise als „Loyalitätsentzug“ gegenüber dem nationalsozialistischen Regime verstanden werden. Es führte 1938 zu seiner Inhaftierung im Konzentrationslager Sachsenhausen. Nach 1945 engagierte er sich für eine Neuordnung der Evangelischen Kirche und trat in der Friedensbewegung in Erscheinung.
Leben
- Sprachen
- Deutsch
- Religion
- Evangelische-lutherische Kirche
Anerkennung
- Auszeichnungen
- Wilhelm-Leuschner-Medaille (1972) · Carl-von-Ossietzky-Medaille (1983) · Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1970) · Eisernes Kreuz · Internationaler Lenin-Friedenspreis · Joseph-E.-Drexel-Preis (1977)
- Nominiert für
- Friedensnobelpreis (1966)
Umfeld
- Verheiratet mit
- Else Bruner
Tod
- Gestorben
- 6. März 1984, Wiesbaden wer sonst 1984 starb
- Todesursache
- nicht verzeichnet — zu Martin Niemöller führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 20. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 319 der 856 Personen im Bestand. Woran sie starben
- Sterbealter
- 92 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 75
- Grabstätte
- Osnabrück
Der Vergleich läuft über die 353 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 51— Mitte der Epoche: 71
- Auch auf
- Baskisch · Walisisch
- In seiner Epoche
- Platz 254 von 353 (Zeit der Weltkriege)
- Artikel-Aufrufe
- 89.338 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Verzeichnet in
- Nachschlagewerke
- Große Sowjetische Enzyklopädie (1969–1978)
Wikidata-Eigenschaft P1343 („beschrieben in"). Die Liste sagt, wo die Person verzeichnet ist — nicht, worauf die Angaben dieser Seite beruhen.
Wie sicher ist das?
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