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Porträt von Karl Ziegler
Wikimedia Commons, Unknown author, Public domain
Gestorben
12. August 1973, Mülheim an der Ruhr · wer sonst 1973 starb
Wirken
Chemiker, Ingenieur, Hochschullehrer, Kunstsammler

Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q76624), gemeinfrei unter CC0.

Karl Ziegler

Karl Ziegler, deutscher Chemiker und Nobelpreisträger, wurde am 26. November 1898 in Helsa geboren und starb am 12. August 1973 in Mülheim an der Ruhr im Alter von 74 Jahren.

In 63 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Karl Ziegler — nach diesem Maß Rang 339 im deutschsprachigen Raum, Rang 242 unter denen aus Deutschland, Rang 116 im Bereich Wissenschaft.

Karl Waldemar Ziegler war ein deutscher Chemiker. Sein wissenschaftliches Lebenswerk umfasst Beiträge zur Chemie der Kohlenstoffradikale, der lithiumorganischen Verbindungen und der Ringschlussreaktionen, zur Naturstoffchemie und zur metallorganischen Chemie, zu nützlichen organischen Synthesemethoden wie der Wohl-Ziegler-Bromierung und zum Verständnis der lebenden Polymerisation. Seine Arbeiten über die Reaktion von Triethylaluminium mit Ethen führten zur Produktion von Fettalkoholen für biologisch abbaubare Waschmittel und als Koppelprodukt zu hochreinem Aluminiumoxid, das vielfältige Verwendung in der chemischen Industrie findet.
Aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Leben

Ausbildung
Philipps-Universität Marburg · RWTH Aachen
Wirkte in
Aachen · Heidelberg
Sprachen
Deutsch

Werk

Mitglied von
Royal Society · Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina · Bayerische Akademie der Wissenschaften · Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste

Anerkennung

Auszeichnungen
Werner-von-Siemens-Ring (1960) · Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland · Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste · Nobelpreis für Chemie (1963) · Wilhelm-Exner-Medaille (1971) · Carl-Engler-Medaille (1958) · Liebig-Denkmünze (1935) · Hall of Fame der deutschen Forschung (2010) · Carl-Duisberg-Plakette (1953) · Lavoisier-Medaille (1955) · Ausländisches Mitglied der Royal Society (1971) · Ehrendoktor der Justus-Liebig-Universität Gießen
Nominiert für
Nobelpreis für Chemie (1954) · Nobelpreis für Chemie (1956) · Nobelpreis für Chemie (1957) · Nobelpreis für Chemie (1958) · Nobelpreis für Chemie (1959) · Nobelpreis für Chemie (1960)

Tod

Gestorben
12. August 1973, Mülheim an der Ruhr wer sonst 1973 starb
Todesursache
nicht verzeichnet — zu Karl Ziegler führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 20. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 319 der 856 Personen im Bestand. Woran sie starben
Sterbealter
74 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 75
Grabstätte
Hauptfriedhof Mülheim an der Ruhr

Der Vergleich läuft über die 353 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.

Bekanntheit

Sprachausgaben
63— Mitte der Epoche: 71
Auch auf
Suaheli · Baskisch · Irisch
In seiner Epoche
Platz 198 von 353 (Zeit der Weltkriege)
Artikel-Aufrufe
5.628 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)

Verzeichnet in

Nachschlagewerke
Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803–1932

Wikidata-Eigenschaft P1343 („beschrieben in"). Die Liste sagt, wo die Person verzeichnet ist — nicht, worauf die Angaben dieser Seite beruhen.

Wie sicher ist das?

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Zeitgenossen

Daten: Wikidata (CC0) und Pantheon 2.0 (CC BY) · Kurzbiografien: Wikipedia (CC BY-SA 4.0, je Person beim Artikel verlinkt) · Porträts: Wikimedia Commons — Bildnachweise · Weltkarte: Natural Earth (Public Domain) · Datenstand 2026-08-15

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