- Geboren
- 14. Juni 1868, Baden bei Wien · auf der Karte
- Gestorben
- 26. Juni 1943, New York City · wer sonst 1943 starb
- Wirken
- Physiologe, Immunologe, Arzt, Hämatologe
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q84405), gemeinfrei unter CC0.
Karl Landsteiner
Karl Landsteiner, österreichischer Pathologe, Serologe und Nobelpreisträger, wurde am 14. Juni 1868 in Baden bei Wien geboren und starb am 26. Juni 1943 in New York City im Alter von 75 Jahren. Als Todesursache ist Herzinfarkt verzeichnet. Den Tod selbst führt Wikidata als natürliche Todesursache.
In 86 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Karl Landsteiner — nach diesem Maß Rang 119 im deutschsprachigen Raum, Rang 21 unter denen aus Österreich, Rang 37 im Bereich Wissenschaft.
Karl Landsteiner war ein österreichisch-US-amerikanischer Pathologe, Hämatologe und Serologe, der 1900 das AB0-System der Blutgruppen entdeckte, wofür er 1930 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt. Zusammen mit Erwin Popper gelang ihm 1908 der experimentelle Nachweis, dass die Poliomyelitis (Kinderlähmung) eine durch Infektion übertragbare Krankheit ist. 1921 führten ihn weitere Arbeiten zur Prägung des Begriffs Hapten. Landsteiner gelang es zusammen mit Clara Nigg in den Jahren 1930–1932 Rickettsia prowazekii, den Fleckfiebererreger, in lebenden Gewebekulturen zu züchten. 1940 beschrieb er mit Alexander Solomon Wiener und Philip Levine den Rhesusfaktor, eine Blutkörpercheneigenschaft. Er gilt als „Vater der Immunhämatologie“. „Millionen von Menschen verdanken ihm ihr Leben oder ihre Heilung“, beschreibt das pathologische Institut der Universität Wien seine Leistungen auf seiner Ehrentafel.
Leben
- Ausbildung
- Universität Wien
- Wirkte in
- Wien · New York City
- Sprachen
- Deutsch · Englisch
- Religion
- Katholizismus
Werk
- Hauptwerke
- Blutgruppe
- Mitglied von
- Royal Society · Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina · Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften · National Academy of Sciences
Anerkennung
- Auszeichnungen
- Aronson-Preis (1926) · Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1930) · Ausländisches Mitglied der Royal Society (1941) · Lasker~DeBakey Clinical Medical Research Award (1946) · Cameron Prize of the University of Edinburghen
- Nominiert für
- Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1921) · Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1922) · Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1923) · Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1928) · Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1929) · Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (1930)
Umfeld
- Eltern
- Leopold Landsteiner
- Verheiratet mit
- Leopoldine Helene Wlasto
Tod
- Gestorben
- 26. Juni 1943, New York City wer sonst 1943 starb
- Todesursache
- Herzinfarkt (121 im Bestand)
- Todesart
- natürliche Todesursache
- Sterbealter
- 75 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 68
- Grabstätte
- Prospect Hill Cemeteryen
Der Vergleich läuft über die 611 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 86— Mitte der Epoche: 76
- Auch auf
- Suaheli · Quechua · Tamil · Baskisch
- In seiner Epoche
- Platz 280 von 611 (Das lange 19. Jahrhundert)
- Artikel-Aufrufe
- 18.508 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Verzeichnet in
- Nachschlagewerke
- Große Sowjetische Enzyklopädie (1969–1978)
Wikidata-Eigenschaft P1343 („beschrieben in"). Die Liste sagt, wo die Person verzeichnet ist — nicht, worauf die Angaben dieser Seite beruhen.
Wie sicher ist das?
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