- Geboren
- 22. August 1887, Rathmannsdorf · auf der Karte
- Gestorben
- 4. März 1977, Essen · wer sonst 1977 starb
- Wirken
- Politiker, Jurist, Diplomat, Wirtschaftswissenschaftler
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q57136), gemeinfrei unter CC0.
Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk
Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, deutscher Jurist, nationalsozialistischer Politiker, Reichsfinanzminister, wurde am 22. August 1887 in Rathmannsdorf geboren und starb am 4. März 1977 in Essen im Alter von 89 Jahren.
In 50 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk — nach diesem Maß Rang 578 im deutschsprachigen Raum, Rang 424 unter denen aus Deutschland, Rang 145 im Bereich Politik & Herrschaft.
Johann Ludwig „Lutz“ Graf Schwerin von Krosigk, geboren als Johann Ludwig von Krosigk, war ein deutscher Jurist und Politiker. Von 1932 bis 1945 war er Reichsminister der Finanzen – zunächst im Kabinett Papen, nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Kabinett Hitler. Nach dem Tod Adolf Hitlers wurde Schwerin von Krosigk von dessen Nachfolger Karl Dönitz zusätzlich zum „Leitenden Minister“ (Regierungschef) und Außenminister in dessen geschäftsführender Regierung bestellt. Im Rahmen der Nürnberger Prozesse wurde er wegen der Beteiligung seines Ministeriums am Holocaust als Kriegsverbrecher verurteilt.
Leben
- Ämter
- deutscher Außenminister (1945) · auf Arthur Seyß-Inquart · vor Georg Dertingeralle 6Leading Ministeren (1945)Bundeskanzler (Deutschland) (1945) · auf Joseph Goebbels · vor Konrad Adenaueralle 13Bundesminister des Auswärtigen (1945) · auf Arthur Seyß-Inquartalle 17Reichsminister der Finanzen (1932) · auf Hermann Dietrichalle 9Reichsminister der Finanzen (1932–1933) · auf Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk · vor Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigkalle 9Reichsminister der Finanzen (1933–1945) · auf Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigkalle 9
- Ausbildung
- Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg · Universität Lausanne · Oriel College · Klosterschule Roßleben
- Sprachen
- Deutsch
- Religion
- Protestantismus
Anerkennung
- Auszeichnungen
- Leopoldsorden · Verdienstorden vom Deutschen Adler · Ehrenkreuz des Weltkrieges · Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP (1937) · Rhodes-Stipendium (1905) · Eisernes Kreuz 1. Klasse · Eisernes Kreuz 2. Klasse
Umfeld
- Eltern
- Luise Gräfin von Schwerin
- Verheiratet mit
- Ehrengard von Plettenberg
- Kinder
- Anna Luise Schwerin von Krosigk · Ehrengard Schwerin von Krosigk · Almuth Schwerin von Krosigk · Anton Graf Schwerin von Krosigk · Alfred Schwerin von Krosigken · Dedo Graf Schwerin von Krosigk · Bia Schwerin von Krosigk · Felicitas-Anita Gräfin Schwerin von Krosigk
- Geschwister
- Dedo von Krosigk · Kunhild von Dürckheim-Montmartin
Tod
- Gestorben
- 4. März 1977, Essen wer sonst 1977 starb
- Todesursache
- nicht verzeichnet — zu Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 20. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 319 der 856 Personen im Bestand. Woran sie starben
- Sterbealter
- 89 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 75
Der Vergleich läuft über die 353 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 50— Mitte der Epoche: 71
- Auch auf
- Baskisch · Isländisch
- In seiner Epoche
- Platz 260 von 353 (Zeit der Weltkriege)
- Artikel-Aufrufe
- 85.068 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Namen
- Beiname
- Lutz
Wie sicher ist das?
- 2 Angaben tragen in Wikidata kein deutsches Label und stehen deshalb englisch da (mit „en" gekennzeichnet) — übersetzt wird hier nichts.
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