- Geboren
- 31. August 1821, Potsdam · auf der Karte
- Gestorben
- 8. September 1894, Charlottenburg · wer sonst 1894 starb
- Wirken
- Physiker, Augenarzt, Musikwissenschaftler, Musiktheoretiker
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q60024), gemeinfrei unter CC0.
Hermann von Helmholtz
Hermann von Helmholtz, deutscher Physiologe und Physiker, wurde am 31. August 1821 in Potsdam geboren und starb am 8. September 1894 in Charlottenburg im Alter von 73 Jahren.
In 74 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Hermann von Helmholtz — nach diesem Maß Rang 190 im deutschsprachigen Raum, Rang 134 unter denen aus Deutschland, Rang 62 im Bereich Wissenschaft.
Hermann Ludwig Ferdinand Helmholtz, ab 1883 von Helmholtz, war ein deutscher Mediziner, Physiologe und Physiker. Als Universalgelehrter leistete er wichtige Beiträge zur mathematischen Theorie der Optik, Akustik, Elektrodynamik, Thermodynamik und Hydrodynamik. So formulierte er das Energieerhaltungsgesetz endgültig aus, maß als Erster die Nervenleitgeschwindigkeit und entwickelte maßgeblich die Dreifarbentheorie. Er war einer der einflussreichsten Naturwissenschaftler seiner Zeit. Er erfand 1850 einen Augenspiegel, der ab 1851 der Augenheilkunde neue Möglichkeiten eröffnete.
Leben
- Ämter
- Vorsitzender (1878–1894) · auf Emil du Bois-Reymond · vor Wilhelm von Bezoldalle 16Rektor (1877–1878) · auf Heinrich Adolf von Bardeleben · vor Eduard Zelleralle 13
- Ausbildung
- Hermann-von-Helmholtz-Gymnasium · Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin · Pépinière
- Wirkte in
- Bonn · Heidelberg · Königsberg · Berlin
- Sprachen
- Deutsch
Werk
- Hauptwerke
- Energieerhaltungssatz · Tonsymbol · Helmholtz-Resonator · Helmholtz-Gleichung · Kelvin-Helmholtz-Kontraktion · Helmholtz-Theorem · freie Energie · Gibbs-Helmholtz-Gleichung
- Mitglied von
- Royal Society · Preußische Akademie der Wissenschaften · Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften · Sankt Petersburger Akademie der Wissenschaften
Anerkennung
- Auszeichnungen
- Copley Medal (1873) · Faraday-Vorlesung und -Preis (1881) · Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste (1873) · Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst (1866) · Matteucci-Medaille (1868) · Albert-Medallie (1888) · Croonian Medal and Lecture (1864) · Ausländisches Mitglied der Royal Society (1860) · Kommandeur der Ehrenlegion (1881) · Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins (1862)
Umfeld
- Eltern
- Ferdinand Helmholtz
- Verheiratet mit
- Anna von Helmholtz · Olga von Helmholtz
- Kinder
- Richard von Helmholtz · Robert von Helmholtz · Ellen von Siemens-Helmholtz · Friedrich Julius von Helmholtz
- Lernte bei
- Johannes Peter Müller
- Schüler
- August Heller · Alexei Petrowitsch Sokolow · Theodor Leber · Francis Robbins Upton · Moritz Schneller
Tod
- Gestorben
- 8. September 1894, Charlottenburg wer sonst 1894 starb
- Todesursache
- nicht verzeichnet — zu Hermann von Helmholtz führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 19. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 145 der 319 Personen im Bestand. Woran sie starben
- Sterbealter
- 73 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 68
- Grabstätte
- Friedhof Wannsee, Lindenstraße
Der Vergleich läuft über die 611 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 74— Mitte der Epoche: 76
- Auch auf
- Baskisch · Walisisch · Irisch · Isländisch
- In seiner Epoche
- Platz 313 von 611 (Das lange 19. Jahrhundert)
- Artikel-Aufrufe
- 40.291 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Verzeichnet in
- Nachschlagewerke
- Große Sowjetische Enzyklopädie (1969–1978) · Brockhaus-Efron · Enzyklopädisches Wörterbuch von Brockhaus-Efron · Encyclopædia Britannica (1911) · Allgemeine Deutsche Biographie · Riemann Musiklexikon (1901–1904) · Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803–1932 · BEIC Digital Library
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