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Porträt von Franz Halder
Wikimedia Commons, Unknown author, CC BY-SA 3.0 de
Geboren
30. Juni 1884, Würzburg · auf der Karte
Gestorben
2. April 1972, Aschau im Chiemgau · wer sonst 1972 starb
Wirken
Militär, Schriftsteller, Tagebuchschreiber, Soldat

Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q57174), gemeinfrei unter CC0.

Franz Halder

Franz Halder, deutscher Offizier, Chef des Generalstabes des Heeres im Zweiten Weltkrieg, wurde am 30. Juni 1884 in Würzburg geboren und starb am 2. April 1972 in Aschau im Chiemgau im Alter von 87 Jahren.

In 48 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Franz Halder — nach diesem Maß Rang 640 im deutschsprachigen Raum, Rang 471 unter denen aus Deutschland, Rang 25 im Bereich Militär.

Julius Franz Halder war ein deutscher Heeresoffizier und als Nachfolger von Ludwig Beck von September 1938 bis September 1942 Chef des Generalstabes des Heeres. Er wurde in Pläne zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus eingebunden. Die Septemberverschwörung 1938 brach nach dem Münchner Abkommen zusammen. Späteren Plänen für einen Staatsstreich während des Krieges erteilte er eine Absage und war nicht zur Unterstützung bereit. Bis zu seiner Absetzung als Generalstabschef im September 1942 war Halder an allen militärischen Planungen maßgeblich beteiligt, insbesondere auch zum Unternehmen Barbarossa 1941. Anfang 1945 wurde er wegen seiner Mitwisserschaft zu den früheren Verschwörungen abgesetzt und inhaftiert und verbrachte nach dem Krieg wenige Monate in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg hatte er als langjähriger Leiter der deutschen Abteilung der kriegsgeschichtlichen Forschungsgruppe der United States Army, der Operational History (German) Section der Historical Division, und dank seines Expertenstatus für die Militärgeschichtsschreibung entscheidenden Einfluss auf eine revisionistisch geprägte deutsche Geschichtsschreibung zum Zweiten Weltkrieg.
Aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Leben

Sprachen
Deutsch

Werk

Hauptwerke
Saubere Wehrmacht · The Halder Diariesen

Anerkennung

Auszeichnungen
Militärverdienstkreuz III. Klasse · Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes · Ritter I. Klasse des Albrechts-Ordens · Meritorious Civilian Service Awarden (1961)

Tod

Gestorben
2. April 1972, Aschau im Chiemgau wer sonst 1972 starb
Todesursache
nicht verzeichnet — zu Franz Halder führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 20. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 319 der 856 Personen im Bestand. Woran sie starben
Sterbealter
87 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 75

Der Vergleich läuft über die 353 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.

Bekanntheit

Sprachausgaben
48— Mitte der Epoche: 71
Auch auf
Baskisch
In seiner Epoche
Platz 273 von 353 (Zeit der Weltkriege)
Artikel-Aufrufe
63.596 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)

Verzeichnet in

Nachschlagewerke
Große Sowjetische Enzyklopädie (1969–1978)

Wikidata-Eigenschaft P1343 („beschrieben in"). Die Liste sagt, wo die Person verzeichnet ist — nicht, worauf die Angaben dieser Seite beruhen.

Wie sicher ist das?

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Zeitgenossen

Daten: Wikidata (CC0) und Pantheon 2.0 (CC BY) · Kurzbiografien: Wikipedia (CC BY-SA 4.0, je Person beim Artikel verlinkt) · Porträts: Wikimedia Commons — Bildnachweise · Weltkarte: Natural Earth (Public Domain) · Datenstand 2026-08-15

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