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Porträt von Ernst Otto Fischer
Wikimedia Commons, Jü, CC BY-SA 4.0
Geboren
10. November 1918, Solln · auf der Karte
Gestorben
23. Juli 2007, München
Wirken
Chemiker, Hochschullehrer

Lebensdaten, Orte, Berufe und Todesursache aus Wikidata (Q44594), gemeinfrei unter CC0.

Ernst Otto Fischer

Ernst Otto Fischer, deutscher Chemiker und Nobelpreisträger, wurde am 10. November 1918 in Solln geboren und starb am 23. Juli 2007 in München im Alter von 88 Jahren.

In 59 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Ernst Otto Fischer — nach diesem Maß Rang 406 im deutschsprachigen Raum, Rang 290 unter denen aus Deutschland, Rang 138 im Bereich Wissenschaft.

Ernst Otto Fischer war ein deutscher Chemiker. Er klärte 1952 die neuartige Struktur des ein Jahr zuvor entdeckten Ferrocens auf und synthetisierte einige Jahre später das Dibenzolchrom. Bis zu Fischers Entdeckung spielte die Chemie der Komplexe von Metallen mit Kohlenwasserstoffen nur eine untergeordnete Rolle. Die Veröffentlichungen über metallorganische Verbindungen beinhalteten bis dahin meist Arbeiten über Alkylverbindungen von Metallen der Hauptgruppen wie Kakodyl oder Grignard-Verbindungen sowie über Kohlenstoffmonoxid-Verbindungen der Nebengruppenmetalle, die Metallcarbonyle. Auch wenn koordinative Komplexe wie das Zeise-Salz schon lange bekannt waren, gelten Fischers Arbeiten als Meilenstein und Beginn der modernen Metallorganischen Chemie. Die Bedeutung der von Fischer untersuchten, vom Ferrocen abgeleiteten Stoffklasse zeigte sich auch in ihrem Umfang: 1991 waren über 80 % der damals bekannten metallorganischen Komplexe Cyclopentadienyl-Komplexe einschließlich des Ferrocens und seiner Derivate.

Kurzbiografie aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0) · 3.482 Artikel-Aufrufe in 12 Monaten

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