- Geboren
- 10. November 1918, Solln · auf der Karte
- Gestorben
- 23. Juli 2007, München · wer sonst 2007 starb
- Wirken
- Chemiker, Hochschullehrer
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q44594), gemeinfrei unter CC0.
Ernst Otto Fischer
Ernst Otto Fischer, deutscher Chemiker und Nobelpreisträger, wurde am 10. November 1918 in Solln geboren und starb am 23. Juli 2007 in München im Alter von 88 Jahren.
In 59 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Ernst Otto Fischer — nach diesem Maß Rang 405 im deutschsprachigen Raum, Rang 291 unter denen aus Deutschland, Rang 139 im Bereich Wissenschaft.
Ernst Otto Fischer war ein deutscher Chemiker. Er klärte 1952 die neuartige Struktur des ein Jahr zuvor entdeckten Ferrocens auf und synthetisierte einige Jahre später das Dibenzolchrom. Bis zu Fischers Entdeckung spielte die Chemie der Komplexe von Metallen mit Kohlenwasserstoffen nur eine untergeordnete Rolle. Die Veröffentlichungen über metallorganische Verbindungen beinhalteten bis dahin meist Arbeiten über Alkylverbindungen von Metallen der Hauptgruppen wie Kakodyl oder Grignard-Verbindungen sowie über Kohlenstoffmonoxid-Verbindungen der Nebengruppenmetalle, die Metallcarbonyle. Auch wenn koordinative Komplexe wie das Zeise-Salz schon lange bekannt waren, gelten Fischers Arbeiten als Meilenstein und Beginn der modernen Metallorganischen Chemie. Die Bedeutung der von Fischer untersuchten, vom Ferrocen abgeleiteten Stoffklasse zeigte sich auch in ihrem Umfang: 1991 waren über 80 % der damals bekannten metallorganischen Komplexe Cyclopentadienyl-Komplexe einschließlich des Ferrocens und seiner Derivate.
Leben
- Ausbildung
- Technische Universität München · Ludwig-Maximilians-Universität München
- Wirkte in
- München
- Sprachen
- Deutsch
Werk
- Hauptwerke
- metallorganische Chemie
- Mitglied von
- Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina · Österreichische Akademie der Wissenschaften · Bayerische Akademie der Wissenschaften · Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste
Anerkennung
- Auszeichnungen
- München leuchtet (1998) · Nobelpreis für Chemie (1973) · Bayerischer Verdienstorden · Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland · Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst (1981) · Bayerischer Poetentaler (1995) · Alfred-Stock-Gedächtnispreis (1959) · Centenary Prize der Royal Society of Chemistry (1974) · Chemie-Preis der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (1957) · Goldene Ehrenmünze der Landeshauptstadt München (1993)
- Nominiert für
- Nobelpreis für Chemie (1962)
Umfeld
- Eltern
- Karl Tobias Fischer
Tod
- Gestorben
- 23. Juli 2007, München wer sonst 2007 starb
- Todesursache
- nicht verzeichnet — zu Ernst Otto Fischer führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 21. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 83 der 274 Personen im Bestand. Woran sie starben
- Sterbealter
- 88 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 82
- Grabstätte
- Friedhof Solln
Der Vergleich läuft über die 422 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 59— Mitte der Epoche: 91
- Auch auf
- Suaheli · Baskisch
- In seiner Epoche
- Platz 318 von 422 (Nachkriegszeit & Gegenwart)
- Artikel-Aufrufe
- 3.482 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Verzeichnet in
- Nachschlagewerke
- Große Sowjetische Enzyklopädie (1969–1978)
Wikidata-Eigenschaft P1343 („beschrieben in"). Die Liste sagt, wo die Person verzeichnet ist — nicht, worauf die Angaben dieser Seite beruhen.
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