- Geboren
- 28. März 1928, Berlin · auf der Karte
- Gestorben
- 13. November 2014, Saint-Girons · wer sonst 2014 starb
- Wirken
- Mathematiker, Hochschullehrer
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q77141), gemeinfrei unter CC0.
Alexander Grothendieck
Alexander Grothendieck, deutsch-französischer Mathematiker, wurde am 28. März 1928 in Berlin geboren und starb am 13. November 2014 in Saint-Girons im Alter von 86 Jahren.
In 57 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Alexander Grothendieck — nach diesem Maß Rang 430 im deutschsprachigen Raum, Rang 311 unter denen aus Deutschland, Rang 146 im Bereich Wissenschaft.
Alexander Grothendieck war einer der bedeutendsten Mathematiker des 20. Jahrhunderts, dem insbesondere ein völliger Neuaufbau der algebraischen Geometrie zu verdanken ist. Außerdem war er Pazifist und Ökologe. Er war Begründer einer eigenen Schule der algebraischen Geometrie, deren Entwicklung er in den 1960er Jahren maßgeblich beeinflusste. 1966 wurde ihm die als höchste Auszeichnung in der Mathematik anerkannte Fields-Medaille verliehen. Beeinflusst durch die politischen Ideen des Mai 1968 in Frankreich zog sich Grothendieck 1970 weitgehend aus seiner zentralen Position im mathematischen Leben von Paris zurück und nahm 1971 die französische Staatsbürgerschaft an. 1991 verschwand er völlig aus der Öffentlichkeit; sein letzter Aufenthaltsort in den Pyrenäen war nur wenigen Freunden bekannt.
Leben
- Ausbildung
- Universität Montpellier · École normale supérieure · Universität Nancy · Le Collège-Lycée Cévenol Internationalen
- Wohnorte
- Berlin · Lasserre · Vendargues
- Sprachen
- Französisch · Deutsch · Englisch
Werk
- Hauptwerke
- Reaping and sowingen · Grothendieck–Hirzebruch–Riemann–Roch theoremen · Satz von Birkhoff-Grothendieck · Ax–Grothendieck theoremen · Grothendiecks Spursatz · Grothendieck existence theoremen · Grothendieck's connectedness theoremen · Grothendieck-Universum
- Mitglied von
- Nicolas Bourbaki · American Academy of Arts and Sciences
Anerkennung
- Auszeichnungen
- Fields-Medaille (1966) · Émile-Picard-Medaille (1977) · Crafoord Prize in Mathematicsen (1988) · Cours Peccot (1957)
Umfeld
- Eltern
- Alexander Schapiro · Hanka Grothendieck
- Kinder
- John Grothendiecken
Tod
- Gestorben
- 13. November 2014, Saint-Girons wer sonst 2014 starb
- Todesursache
- nicht verzeichnet — zu Alexander Grothendieck führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 21. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 83 der 274 Personen im Bestand. Woran sie starben
- Sterbealter
- 86 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 82
- Grabstätte
- Lasserre cemeteryen
Der Vergleich läuft über die 422 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 57— Mitte der Epoche: 91
- Auch auf
- Baskisch
- In seiner Epoche
- Platz 322 von 422 (Nachkriegszeit & Gegenwart)
- Artikel-Aufrufe
- 22.310 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Namen
- Beiname
- Shourik
Wie sicher ist das?
- 8 Angaben tragen in Wikidata kein deutsches Label und stehen deshalb englisch da (mit „en" gekennzeichnet) — übersetzt wird hier nichts.
- Diese Seite zeigt, was Wikidata strukturiert führt. Was nur im Fliesstext der Wikipedia steht, steht hier nicht.