- Geboren
- 12. Mai 1803, Darmstadt · auf der Karte
- Gestorben
- 18. April 1873, München · wer sonst 1873 starb
- Wirken
- Chemiker, Erfinder, Hochschullehrer, Agronom
Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q16571), gemeinfrei unter CC0.
Justus von Liebig
Justus von Liebig, deutscher Chemiker, wurde am 12. Mai 1803 in Darmstadt geboren und starb am 18. April 1873 in München im Alter von 69 Jahren.
In 71 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Justus von Liebig — nach diesem Maß Rang 219 im deutschsprachigen Raum, Rang 156 unter denen aus Deutschland, Rang 72 im Bereich Wissenschaft.
Justus Liebig, ab 1845 Freiherr von Liebig, war ein deutscher Chemiker und Universitätsprofessor in Gießen und München. Liebig erkannte, dass Pflanzen wichtige anorganische Nährstoffe in Form von Salzen aufnehmen, und begründete durch seine Forschung die moderne Mineraldüngung und den Beginn der Agrochemie. Er entwickelte ein Herstellungsverfahren für Rindfleisch-Extrakte sowie moderne Analyseverfahren und gründete die Zeitschrift Justus Liebigs Annalen der Chemie. Gleichzeitig mit zwei anderen Forschern entdeckte er 1831 das Narkosemittel Chloroform.
Leben
- Ausbildung
- Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg · Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
- Wirkte in
- München
- Wohnorte
- Großherzogtum Hessen
- Sprachen
- Deutsch
Werk
- Mitglied von
- Royal Society · Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina · Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften · Bayerische Akademie der Wissenschaften
Anerkennung
- Auszeichnungen
- Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste · Ehrenbürger von München · Copley Medal (1840) · Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst (1853) · Albert-Medallie (1869) · Ausländisches Mitglied der Royal Society (1840) · Fellow of the American Academy of Arts and Sciencesen · Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins (1839)
Umfeld
- Eltern
- Johann Georg Liebig
- Verheiratet mit
- Henriette von Liebig
- Kinder
- Johanna Liebig · Georg von Liebig · Hermann von Liebig · Agnes Carrière
- Schüler
- Friedrich Schädler · Alexey Nikitich Tikhomandritskyen · Franz Varrentrapp · Max von Pettenkofer · Charles Adolphe Wurtz · August Kekulé
Tod
- Gestorben
- 18. April 1873, München wer sonst 1873 starb
- Todesursache
- nicht verzeichnet — zu Justus von Liebig führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 19. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 145 der 319 Personen im Bestand. Woran sie starben
- Sterbealter
- 69 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 68
- Grabstätte
- Alter Südfriedhof München
Der Vergleich läuft über die 611 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.
Bekanntheit
- Sprachausgaben
- 71— Mitte der Epoche: 76
- Auch auf
- Suaheli · Quechua · Baskisch · Irisch
- In seiner Epoche
- Platz 324 von 611 (Das lange 19. Jahrhundert)
- Artikel-Aufrufe
- 72.007 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)
Verzeichnet in
- Nachschlagewerke
- Nordisk familjebok · Brockhaus-Efron · Allgemeine Deutsche Biographie · BEIC Digital Library · Enzyklopädisches Wörterbuch von Brockhaus-Efron · The Nuttall Encyclopædia · Library of the World's Best Literature · Große Sowjetische Enzyklopädie (1926–1947)
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