- Geboren
- 360, Alexandria · auf der Karte
- Gestorben
- März 415, Alexandria
- Todesursache
- Enthäuten
- Wirken
- Mathematiker, Philosoph, Astronom, Schriftsteller
Lebensdaten, Orte, Berufe und Todesursache aus Wikidata (Q11903), gemeinfrei unter CC0.
Hypatia
Hypatia, griechische spätantike Mathematikerin, Astronomin und Philosophin, wurde 360 in Alexandria geboren und starb im März 415 in Alexandria. Als Todesursache ist Enthäuten verzeichnet.
In 101 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Hypatia — nach diesem Maß Rang 588 der weltweit bekanntesten Persönlichkeiten, Rang 12 unter denen aus Ägypten.
Hypatia war eine griechische spätantike Mathematikerin, Astronomin und Philosophin. Von ihren Werken ist nichts erhalten geblieben, Einzelheiten ihrer Lehre sind nicht bekannt. Sie unterrichtete öffentlich und vertrat einen vermutlich mit kynischem Gedankengut angereicherten Neuplatonismus. Als Vertreterin einer nichtchristlichen philosophischen Tradition gehörte sie im überwiegend christlichen Alexandria der bedrängten paganen Minderheit an. Dennoch konnte sie lange unangefochten lehren und erfreute sich hohen Ansehens. Sie wurde das Opfer eines politischen Machtkampfs, in dem der Kirchenlehrer Kyrill von Alexandria religiöse Gegensätze instrumentalisierte. Ein aufgehetzter Mob aus christlichen Laienbrüdern und Mönchen (Parabolani) brachte sie in eine Kirche und ermordete sie dort. Der Leichnam wurde zerstückelt.
Kurzbiografie aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0) · 49.546 Artikel-Aufrufe in 12 Monaten