Rangliste Deutschland Politik & Herrschaft Das lange 19. Jahrhundert

Porträt von Clemens Wenzel Lothar von Metternich
Wikimedia Commons, Thomas Lawrence, Public domain
Geboren
15. Mai 1773, Koblenz · auf der Karte
Wirken
Diplomat, Politiker, Schriftsteller

Lebensdaten, Orte, Berufe, Todesursache (P509) und Todesart (P1196) aus Wikidata (Q45662), gemeinfrei unter CC0.

Clemens Wenzel Lothar von Metternich

Clemens Wenzel Lothar von Metternich, österreichischer Staatsmann, wurde am 15. Mai 1773 in Koblenz geboren und starb am 11. Juni 1859 in Wien im Alter von 86 Jahren.

In 82 Sprachausgaben der Wikipedia gibt es einen Artikel zu Clemens Wenzel Lothar von Metternich — nach diesem Maß Rang 145 im deutschsprachigen Raum, Rang 101 unter denen aus Deutschland, Rang 28 im Bereich Politik & Herrschaft.

Klemens Wenzel Lothar von Metternich war ein österreichischer Diplomat, Politiker und Staatsmann. Zunächst als kaiserlicher bzw. österreichischer Botschafter in Dresden, Berlin und Paris tätig, war er seit 1809 bis zu seinem Sturz im Revolutionsjahr 1848 Außenminister und leitender Minister des Kaisertums Österreich, ab 1821 mit dem Titel Staatskanzler. Ab 1813 stieg Metternich zu einem der führenden Politiker Europas auf und spielte auf dem Wiener Kongress nach dem Sturz Napoleons I. eine maßgebliche Rolle bei der politischen und territorialen Neuordnung des Kontinents im Sinne des Gleichgewichts der Mächte. Als politischer Ausgestalter der Heiligen Allianz der Monarchen Russlands, Österreichs und Preußens stand er in der Restaurations- und Biedermeierzeit für das monarchische Prinzip und bekämpfte die nationalen und liberalen Bewegungen besonders in Deutschland und Italien.
Aus der deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Leben

Ämter
Ministerpräsident von Österreich (1821–1848) · auf Wenzel Anton Kaunitz · vor Franz Anton von Kolowrat-LiebsteinskyGesandter in Sachsen (1801–1803)Botschafter der Republik Österreich in Frankreich (1806–1809) · vor Karl Philipp zu SchwarzenbergBotschafter des Heiligen Römischen Reiches beim Preußen (1803–1806) · auf Franz Binder von Krieglstein · vor Franz Binder von Krieglsteininvited and represented member of the House of Magnatesen (1832–1836)
Ausbildung
Universität Straßburg · Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Sprachen
Deutsch
Religion
Katholizismus

Werk

Mitglied von
Deutsches Archäologisches Institut · Königliche Schwedische Akademie der Literatur, der Geschichte und der Altertümer · Towarzystwo Naukowe Krakowskie · Geheime Staatskonferenz

Anerkennung

Auszeichnungen
Ritter des Ordens vom Heiligen Geist · Ritter des Michaelsordens · Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies · Schwarzer Adlerorden (1813) · Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste (1842) · Orden der Heiligen Anna, 1. Klasse · Orden des heiligen Alexander Newski · Orden des Heiligen Andreas des Erstberufenen · Roter Adlerorden 1. Klasse · Großkreuz des königlich ungarischen Sankt Stephans-Ordens · Ritter des Orden des heiligen Joseph · Großkreuz des Orden des heiligen Joseph

Umfeld

Eltern
Franz Georg Karl von Metternich · Maria Beatrix Gräfin von Kageneck
Verheiratet mit
Maria Eleonore Gräfin von Kaunitz · Maria Antonia von Leykam · Melanie Fürstin von Metternich
Kinder
Richard Klemens von Metternich · Melanie von Zichy-Metternich- · Marie-Clementine Bagratyion · Maria Leopoldina Prinzessin von Metternich-Winneburg zu Beilstein · Franz Karl Johann Georg von Metternich-Winneburg zu Beilstein · Klemens Eduard von Metternich-Winneburg zu Beilstein · Franz Karl Viktor Ernst Lothar Clemens Joseph Anton Adam Prinz von Metternich-Winneburg · Klementine Marie Octavie Prinzessin von Metternich-Winneburg zu Beilstein · Maria Antonia Prinzessin von Metternich-Winneburg zu Beilsteinen · Leontine Fürstin von Metternich · Klemens Prinz von Metternich · Paul Fürst von Metternich
Geschwister
Pauline Prinzessin von Metternich-Winneburg · Joseph von Metternich
Lernte bei
Christoph Wilhelm von Koch

Tod

Gestorben
11. Juni 1859, Wien wer sonst 1859 starb
Todesursache
nicht verzeichnet — zu Clemens Wenzel Lothar von Metternich führt Wikidata weder eine Todesursache noch eine Todesart. Im 19. Jahrhundert fehlt die Angabe bei 145 der 319 Personen im Bestand. Woran sie starben
Sterbealter
86 Jahre— die Mitte dieser Epoche liegt bei 68
Grabstätte
St. Wenzels-Kirche

Der Vergleich läuft über die 611 Personen dieser Epoche im Bestand — das sind die weitest beschriebenen Menschen ihrer Zeit, keine Bevölkerung. Eine Sterbestatistik ist das ausdrücklich nicht.

Bekanntheit

Sprachausgaben
82— Mitte der Epoche: 76
Auch auf
Baskisch · Walisisch · Irisch · Isländisch
In seiner Epoche
Platz 293 von 611 (Das lange 19. Jahrhundert)
Artikel-Aufrufe
115.921 in zwölf Monaten (deutschsprachige Wikipedia)

Verzeichnet in

Nachschlagewerke
Sytin-Militärenzyklopädie · Brockhaus-Efron · Enzyklopädisches Wörterbuch von Brockhaus-Efron · Jüdische Enzyklopädie von Brockhaus und Efron · Allgemeine Deutsche Biographie · Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich · Oesterreichische National-Encyklopädie

Wikidata-Eigenschaft P1343 („beschrieben in"). Die Liste sagt, wo die Person verzeichnet ist — nicht, worauf die Angaben dieser Seite beruhen.

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Zeitgenossen

Daten: Wikidata (CC0) und Pantheon 2.0 (CC BY) · Kurzbiografien: Wikipedia (CC BY-SA 4.0, je Person beim Artikel verlinkt) · Porträts: Wikimedia Commons — Bildnachweise · Weltkarte: Natural Earth (Public Domain) · Datenstand 2026-08-15

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